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Über uns

Allgemein
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Tätigkeitsbericht
Geschichte

Allgemein

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INDECO

 

Industrie und Ökologie
Umweltschutz
Arbeitssicherheit
Arbeitsmedizin

 

Umweltschutz ist Selbstschutz!

Eine Initiative des Unternehmerverbandes Südtirol (vorher Industriellenverband)

 

Aktive Unternehmen betreiben aktiven Umweltschutz!

Die INDECO ist dabei ihr unterstützender Partner.

 

INDECO ist eine eigennützige Genossenschaft von Industriefirmen, Handwerkern, anderen Fachverbänden und der Autonomen Provinz Bozen mit dem Zweck, Mitglieder in Fragen zu Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, Brandschutz, Qualitäts- und Umweltmanagement zu beraten. Fallweise werden auch andere Themen angeboten. Die Beratungstätigkeit erfolgt vorwiegend zu Gunsten von Mitgliedsfirmen und zu geringerem Teil auch an andere Firmen oder Institutionen, die entsprechenden Bedarf anmelden. Ziel ist es, die Anforderungen des Kunden so gut wie möglich und termingerecht zu erfüllen und damit den Kunden zu halten.

 

Die Mitarbeiter:

Forschungstheorie und Umsetzungspraxis finden in der INDECO durch qualifizierte Mitarbeiter eine wirkungsvolle Einheit. Spezialisten aus den Bereichen Technik, Gesetz und Organisation erarbeiten zusammen mit den Mitgliedern ganz spezifische Problemlösungen.

Die INDECO-Leistungen sind kostengünstig:

  • Informelle Auskünfte sind kostenlos
  • aufwendige Beratungen werden zu den von der Vollversammlung genehmigten Tarifsätzen oder laut einem akzeptierten Angebot berechnet

 

Der Hintergrund
Industrie und Gewerbe werden immer mehr mit Problemstellungen in den Bereichen Umwelt und Sicherheit konfrontiert. Allein sind diese Aufgaben kaum mehr zu bewältigen. Daher gründete der Verband der Industriellen der Autonomen Provinz Bozen die Genossenschaft INDECO, um Mitgliedern der Industrie und des Gewerbes mit Rat und Tat helfen zu können

 

Die Leistung
INDECO versteht sich als Vordenker und Problemlöser in vielen spezifischen Aufgabenstellungen wie:

 

technische und juristische Beratung, Unterstützung bei Projektgutachten und Hilfestellung bei Betriebserlaubnissen für die Bereiche:

  • Abluft, Abwasser, Abfälle
  • Kostenberatung
  • Sicherheit am Arbeitsplatz
  • Arbeitsmedizin
  • Lärmbekämpfung

 

Kontakte mit den zuständigen Behörden für:

  • Umweltschutz
  • Abeitssicherheit
  • Arbeitsmedizin
  • Feuerwehrinspektorat
  • Chemisches Landeslabor
  • usw.

 

Untersuchungen vor Ort in den Bereichen:

  • Chemische Analysen von Luft, Wasser, Abfall
  • Lärmmessungen
  • Unfallverhütung
  • Erdungs- und Elektroanlagen

 

Das zusätzliche Leistungspaket der INDECO für Industrie und Handwerk:

  • Sachschulungen
  • Aufklärungsarbeit
  • Imagepflege
  • Unfallschutzkurse
  • Mitsprache bei der entsprechenden Landesgesetzgebung
  • Kommentar zur Gesetzgebung
  • Studien im Interessenfeld der Industrie
  • Einführung in das Qualitätsmanagement und Umweltmanagement gemäß ISO 9000 und ISO 14000
  • Detailbetreuung zu einzelnen Themen zur Umsetzung zu ISO 9000, ISO 14000 und Arbeitssicherheit als integriertes QSU-Management

 

Handeln sie daher sofort!
Werden Sie INDECO-Mitglied!
Wir helfen Ihnen mit Rat und Tat.

Durch unsere Beratung vermeiden Sie schwere Strafen.
Um INDECO-Mitglied zu werden, senden sie ein formloses Ansuchen.

Ihre Partner für eine Fachberatung sind:


Präsident: Ing. Oswald Segna
Beratung und technischer Mitarbeiter: Geom. Federico Lavoriero
Beratung und Projektmitarbeiter: Ing. Peter Franzelin

 

INDECO Gen. - Schlachthofstraße 57 - 39100 Bozen - Tel. 0471 271501 - Fax 0471 270547 -e-mail:indeco@unternehmerverband.bz.it

 

 

Leitbild

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INDECO - Leitbild

 

Eine Dienstleistungsgesellschaft steht und fällt mit dem Zuspruch der Kunden.

 

Der Kunde hat Anrecht auf:

  • Schnelle, betriebsnahe und termingerechte Beratung
  • Qualitativ hochstehende und sich von der Massenberatung abhebende Betreuung
  • 'INDECO'-Standard auch bei Know-How-Zukauf über externe freie Mitarbeiter
  • Beratungs- bzw. Bewertungssicherheit, Rechtssicherheit, eventuell auch pragmatische Lösungen
  • Marktgerechte oder bei INDECO - Mitgliedern günstige Konditionen
  • Zwischeninformationen bei längeren oder sich ungewollt verzögernden Tätigkeiten
  • Schnelle und sichere allgemeine Informationen durch Rundschreiben
  • Langfristige Garantie auf Betreuung

 

INDECO und ihre Mitarbeiter/innen haben Anrecht auf:

  • Korrekte Bezahlung der erbrachten Leistungen durch die Kunden
  • Eventuelle Unterstützungen oder Beiträge Dritter (z.B. Autonome Provinz Bozen) für gewünschte Dienste im Sinne der Allgemeinheit
  • Sichere Zukunft durch marktgerechte Bezahlung und soweit möglich eine langfristig interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Angenehmes Betriebsklima
  • Technische, administrative Innovation durch Schulungen, Suche nach neuen kompatiblen Tätigkeitsbereichen.

 

Externe Mitarbeiter/innen erwarten sich:

Externe Mitarbeiter erwarten sich ebenso eine interessante, dauerhafte und mit ihren anderen Verpflichtungen vereinbare Arbeit zu marktgerechten Bedingungen. Es muss versucht werden, durch Erfüllung dieser Forderungen die externen Mitarbeiter langfristig zu binden und dabei ist von beiden Seiten eine entsprechende Flexibilität zu erwarten.

 

Die Behörden erwarten sich:

Die Autonome Provinz Bozen ist Vollmitglied bei INDECO und statutarisch durch Ernennung von Personen im Verwaltungsrat der INDECO vertreten. Damit soll sichergestellt werden, dass INDECO eine Mittlerrolle zwischen Behörde und Industrie spielen kann. Die entsprechenden Landesämter des Assessorates für Industrie, für Handwerk und insbesondere die Umweltagentur erwarten demnach - und dies wird in Aussprachen immer wieder bekräftigt - dass Indeco auch eine erzieherische Tätigkeit mit Schaffung einer Unternehmerkultur zugunsten von Umwelt und Arbeitssicherheit für alle gewerblichen Betriebe erfüllen soll. Dies ist auch ein Mitgrund, weshalb Indeco seitens der Autonomen Provinz Bozen einen jährlichen Förderungsbeitrag erhält und weshalb die Autonome Provinz mit bis zu vier Verwaltungsräten bei Indeco präsent sein möchte.

Dieses Zusammenspiel zwischen Behörden und Gewerbe über die Mittlerrolle der INDECO soll auch unsere besondere Stärke gegenüber anderen Beratungsgesellschaften sein.

 

MOTTO:

DER KUNDE KOMMT ZURÜCK UND NICHT DIE BEANSTANDETE RECHNUNG!

 

 

Tätigkeitsbericht

 

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ZUSAMMENFASSUNG DER ARBEITSTÄTIGKEIT IM JAHR 2006

 

Beratungen und Dienstleistungen für Mitgliedsunternehmen:

  • Beratung und Erhebung vor Ort gegen Bezahlung: ca. 130;
  • Telefonische Beratung im Bereich Umweltschutz und Arbeitssicherheit: ca. 350;
  • Beihilfe bei Betriebskollaudierungen sowie juridischer Beistand bei mehreren Betrieben;
  • Schulungen laut GD 626/94 bezüglich Arbeitssicherheit und Unfallverhütung in ca. 15 Betrieben, ca. 40 Sicherheitskurse für Gabelstaplerfahrer und ca. 10 für Kräne oder andere Hebemittel;
  • Beihilfe für die Jahreserklärung der Abfälle (MUD) mit ca. 30 Telefonberatungen;
  • Lärmbewertungen am Arbeitsplatz nach G.D. 277/91 vom 15.08.1991 sowie G.D. 195/06 vom 30.05.2006 mit Ausstellung eines entsprechenden Protokolls für zahlreiche Betriebe sowie Information über die korrekte Durchführung der damit verbundenen vorgeschriebenen Maßnahmen;
  • Beratung in ca. 10 Betrieben im Zusammenhang mit der Risikoanalyse nach G.D. 626/94;
  • Beratung in einigen Betrieben  zum Thema Arbeitsräume mit explosionsgefährdeten Atmosphären G.D. 233/03;
  • Beratung zum Ronchi-Dekret 22/97 und im besonderen Maß für die Obliegenheiten in Zusammenhang mit den Verpackungsabfällen zu CONAI;
  • Teilnahme an der Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung von Kriterien zur Nachhaltigkeit und entsprechender Tarifermäßigungen im Rahmen der strategischen Entwicklungsplans für die Stadtgemeinde Bozen;
  • Planung von neuen Tätigkeiten der freien Mitarbeitergruppe im Qualitäts-, Sicherheits- Umweltsystem, insbesondere Ausarbeitung des Programms für diverse Seminare im Umwelt- und Arbeitssicherheitsbereich und Mitarbeit an der Organisation und Durchführung derselben; Mitwirkung am interregionalen Qualitätszirkel der Industriellenvereinigungen von Trient und Bozen;
  • Direkte Mitwirkung der INDECO-Mitarbeiter an mehreren Zertifizierungen nach ISO 14000, an einer EMAS II-Validierung als Experten für die nationale und provinzielle Gesetzgebung; Betreuung weiterer Unternehmen in Teilbereichen bei ihren Zertifizierungsvorhaben für das Jahr 2006;
  • Übersetzung einer EMAS-Umwelterklärung;

 

 

Tätigkeiten im Normenbereich:

 

Wir haben in folgenden Normenbereichen durch Rundschreiben, Sitzungen und Beratungstätigkeit Informationen erteilt: 

  • Befähigungsnachweis für die Verwendung von Giftgasen;
  • Berater für Gefahrguttransporte - Gefahrgutbeauftragter;
  • Beihilfe bei der jährlichen Abfallerklärung für 2005;
  • G.D. 277/91 und GD 195/06 zu den Themen, Lärm, Asbest und Blei sowie entsprechende ärztliche Überwachungen;
  • ROHS und RAEE - europäische Elektronik- und Elektrogeräterichtlinie
  • Die Risikoanalyse für die Beschäftigung von Minderjährigen in einzelnen Tätigkeitsbereichen;
  • Das Ronchi-Dekret, Wiederverwertung nicht gefährlicher Abfälle, Verpackungsabfälle, Beitritt und Abrechnung mit dem CONAI
  • Neuerungen über Überprüfungen  für überwachungspflichtige Maschinen und Anlagen wie: Aufzüge, Lifte, Kräne und Hebemittel, Elektroanlagen und anderes.

 

 

Studien und Ausarbeitungen:

  • Die Sondierung in Form einer Studie für die Erhebung des Finanzbedarfes der größeren 40 Südtiroler Betriebe für die Anpassung an neue ökologische Normen in den nächsten 3 bis 5 Jahren wurde zum Abschluss gebracht.
  • Es wurde eine Studie über die ökologische Bewertung der am Markt befindlichen Baumaterialien erstellt.
  • Ein Handbuch für die Sicherheit bei Benutzung von Kranen und Hebemitteln wurde verfasst.
  • Es gab diverse Zusammenarbeit bei Projekten mit ökologischem Inhalt diverse Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der Landesumweltagentur.

 

 

 

Teilnahme an Kongressen, Besichtigungen, Arbeitsgruppen: 

  • Vorträge über die Abfallbewirtschaftung in verschiedenen Betrieben
  • Teilnahme an der regionalen Arbeitsgruppe für Qualität
  • Führung der Qualitätsgruppe QSU-Südtirol
  • Teilnahme an der Provinzkommission für Abfall und Abwassertarife
  • Teilnahme an diversen Pilotprojekten für eine Umweltzertifizierungen
  • Teilnahme an der Arbeitsgruppe der Provinz für Probleme mit Abluft und Abwasser

 

Geschichte

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ENTSTEHUNGSGESCHICHTE INDECO

 

INDECO wurde im Dezember 1978 durch folgende Mitglieder gegründet:

  • Giuseppe Drago, Drago
  • Erwin Höllwart, Mobilrot
  • Antonio Pircali, Handwerker
  • Bernhard Johannes, Torggler Chimica
  • Johann Engl, Engl
  • Carlo Baronio, Amonn Fitochimica
  • Mario Mazzone, Tecnokalor
  • Eligio Salsilli, Handwerker
  • Ottorino Duregon, Handwerker

 

In einem zweiten Moment ist Domenico Ventafridda beigetreten, der auch zum ersten Obmann gewählt wurde. Kurz darauf, im Frühjahr 1981, ist Ing. Ventafridda leider verstorben. Sein Nachfolger wurde Fulvio Carusi, der bis zum Jahre 1999 als Obmann tätig war. Diese Aufgabe hat er zuerst als Dienstnehmer der Stahlwerke Bozen, später als Rentner wahrgenommen.

 

Der INDECO sind weiters beigetreten: der Verband der Industriellen, der bereits wesentliche Starthilfe geleistet hat, sowie auch der Landesverband der Handwerker und die Autonome Provinz Bozen. Diese drei Institutionen haben laut Statut Anrecht auf Ernennung von mindestens einem Mitglied im Verwaltungsrat.

 

In den ersten Betriebsjahren hatte INDECO kein eigenes Personal. In einzelnen Zeitabschnitten stand eine Part-Time-Sekretärin zur Verfügung, während die gesamte Beratungstätigkeit auf freiwilliger Basis von Dienstnehmern der größeren Industrieunternehmen der Bozner Industriezone in Nachmittags- und Abendstunden wahrgenommen wurde. Der Ansatz einer kontinuierlichen Beratung sowie erste Studien wurde durch Personal des Industriellenverbandes und der Leitung von Frau Dr. Messina wahrgenommen.

 

Im Jänner 1985 wurde als erster Dienstnehmer, Rudolf Ascher, aufgenommen, der als Techniker aus dem Verband der Industriellen beigetreten ist; Rudolf Ascher hat seine Aufgabe mit Mai 1986 beendet. Im August 1987 wurde Ing. Peter Franzelin aufgenommen, der aus dem Chemiebereich der Firma Memc in Sinich kam und bis zum heutigen Zeitpunkt als Projektmitarbeiter bei INDECO tätig ist.

 

Wie bereits vermerkt, hat INDECO in den Achtziger-Jahren bereits einzelne Studien durchgeführt, die wesentlichste ist wohl jene der Analysen und der gesamten Betreuung der Pilotkläranlage für den Raum Meran.

 

Im Jahr 1986 hat INDECO im Auftrag der Autonomen Provinz eine Studie über die Sonderabfälle aus Industrie und Handwerk in unserer Provinz ausgearbeitet. Eine Studie, die im Jahre 1990 verfeinert wurde, und im Jahre 1996 mit einzelnen Anpassungen als Grundlage für das 'Sonderabfallbewirtschaftungskonzept' der Autonomen Provinz gedient hat, wie dies dann später im Amtsblatt veröffentlicht wurde.

 

Weiters wurde im Jahre 1988 in Zusammenarbeit mit Modulo 1 von Turin eine 'Erhebung über notwendige Maßnahmen zur Verbesserung von Lärmbelästigung am Arbeitsplatz' durchgeführt, die im Wesentlichen alle Tätigkeitsbereiche auf Landesebene betroffen hat.

 

INDECO hat für die Autonome Provinz diverse Broschüren entworfen, darunter 'Arbeitssicherheit für Kranführer', 'Arbeitssicherheit für Gabelstaplerfahrer', 'Die Sondermüllbewirtschaftung bei Industrie, Handwerk und anderen Institutionen'. In den ersten Jahren wurden ebenso die jährlichen Abfallmeldungen MUD betreut, und es gab Mitarbeit an diversen Pilotprojekten. In den letzten Jahren hat sich Indeco zusammen mit der Autonomen Provinz Bozen stark den Pilotprojekten für Umweltzertifizierungen nach den Regelwerken EMAS und ISO 14001 zugewandt. Direkt oder indirekt betreut wurden an die 20 Firmen.

 

In diesem Zusammenhang hat INDECO diverse Seminare abgehalten, einige Kurse für Umweltauditoren geleitet, und hat außerdem als Fachkundiger für die italienische und Südtiroler Umweltgesetzgebung bei manchen ausländischen Zertifizierungsstellen mitgewirkt, dies sowohl in Südtirol als auch zu Gunsten von Großfirmen im Norditalienischen Raum. Die Teilnahme an den Pilotprojekten hat auch zu einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Verband der Industriellen der Provinz Trient geführt.